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25.02.2013 21:55 Uhr
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Plattdeutsch in den Dörfern Nordschaumburgs!

Wat däi Löie sau segget!

Sprich­wüare iut Rei­hern,a.d.Wör­ter­buch v.Chri­stoph Meyer Becke­dor­f.
Hei kanne e lei­en, wie en Pärd leo­pen kann.
(Er kann lü­gen, wie ein Pferd lau­fen kann).
Up­pen greo­ten Oas hüart ne greote Bö­xen.
(Auf einen großen Hin­tern gehört eine große Ho­se).
Däi Döi­wel schitt jüm­mer up­pen greo­ten Hu­cken).
(­Der Teu­fel scheißt im­mer auf den größten Hau­fen).
Lüttje Möise hett eok Uah­ren.
(Kleine Mäu­se(kleine Kin­der) ha­ben auch Oh­ren).
Dai dümmste Bi­ure hat däi dicks­ten Ka­tuf­feln.
(­Der dümmste Bauer hat die dicks­ten Kar­tof­feln).
Wenn däi Katte nich in Huse is, dan­zet däi Möise up­pen Di­sche. (Wenn die Katze nicht zu Hause ist, tan­zen die Mäuse auf den Ti­schen). Meak watte wutt, däi Löie küart doch. (Mach was Du willst, die Leute re­den doch). Nichts ge­gen das Er­ler­nen der Fremd­spra­chen, aber ge­le­gent­lich ein platt­deut­sches Ge­dicht oder eine Erzäh­lung im Deutsch­un­ter­richt ist für die Kin­der be­stimmt in­ter­essant. Viel­leicht wer­den sie neu­gie­rig für die die alte "Hei­mat­spra­che"!

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Leserreporter: Bernd Kynast
Rubrik: dichte bi
Schlagworte: Plattdeutsch ist "in"!


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