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05.04.2014 18:28 Uhr
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Der millionste Ostermarkt

Basteln bis der Arzt kommt

„Ich war grad auf dem Os­ter­markt in Bor­denau. Da wa­ren etwa zwan­zig Stände mit selbst­ge­bas­tel­tem Os­ter­schmuck und Selbst­ge­strick­tem mit Os­ter­mo­ti­ven. Dazu jede Menge Stehrüm­sel, die mir ir­gend­wie von den Weih­nachts­märk­ten be­kannt vor­ka­men.“
Luisa setzte sich, be­stellte eine Bier und kramte in ih­rer Ta­sche.
„Wir wa­ren schon in Sprin­ge, Bar­sin­g­hau­sen, Garb­sen und Seelze und ich be­fürchte in Stadt­ha­gen Wen­nig­sen und Bre­den­beck gibt es auch noch fröh­li­che Os­ter­bas­te­lei­en. Das ist wie so eine Seu­che. Je­des Dorf muss of­fen­sicht­lich sei­nen ei­ge­nen Markt ver­an­stal­ten .
­Die halbe Na­tion druckt an­schei­nend in der Zwi­schen­zeit im Kel­ler Kar­ten, ba­tikt Schals, töp­fert scheuß­li­che Fi­gu­ren und Scha­len, strikt Müt­zen und klebt Fens­ter­bil­der aus Stroh­hal­men, mit de­nen die Bast­ler dann von Markt zu Markt zie­hen, um sich für einen Ge­winn von etwa 30 Euro netto das Wo­chen­ende zu ver­trei­ben. Ha­ben die denn nichts an­de­res zu tun?
Wer soll das denn al­les kau­fen? Meine Os­ter- und Weih­nachts­aus­rüs­tun­gen lie­gen im Kar­ton im Kel­ler. Für mehr als 27 Ha­sen und 30 be­malte Os­tereier ist kein Platz in mei­ner Woh­nung und mein Küken­ge­schirr hab ich schon seit 20 Jah­ren.“
Luisa pros­tete mir zu und nahm einen Schluck Bier­.
„Und was gibt es sonst Neu­es“,fragte sie grin­sen­d.“Lass uns ü­ber Weih­nach­ten re­den.“

Ingesamt 1 Mal überarbeitet, zuletzt am 05.04.2014 um 18:30 Uhr.

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Leserreporter: Stephan Rykena
Rubrik: hautnah
Schlagworte: Ostern, Pfingsten, Weihnachten


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1 Leserkommentar
22.04.2014 20:03 Uhr
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Kommentar von Hans-Jürgen Kauffeld:
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